INNORATA Rating Privathaftpflichtversicherung PiktogrammMarktstudie Privathaftpflichtversicherung

Die Privathaftpflichtversicherung gilt als der wichtigste Baustein der Risikovorsorge. Wer einen Anderen schädigt, muss laut Gesetz für den entstandenen Schaden aufkommen. Ohne Privathaftpflichtversicherung kann eine kleine Unaufmerksamkeit durchaus zum Existenzrisiko werden. Denn die Höhe des Schadens bemisst sich nach den erforderlichen Aufwendungen für Reparatur oder Ersatz beschädigter oder vernichteter Sachen. Bei Körperverletzung oder Tötung von Personen kommen Regressansprüche von Kranken- oder Pflegeversicherungsträgern auf den Verursacher zu, daneben besteht Anspruch auf Schmerzensgeld und Hinterbliebenenversorgung. Auch daraus folgende Vermögenseinbußen wie Verdienstausfall oder die Kosten des Geschädigten zur Geltendmachung und Durchsetzung seines berechtigten Schadenersatzanspruches sind ersatzpflichtig. Eine zu Bruch gegangene Fensterscheibe durch fußballspielende Buben stellt dabei noch keine existenzbedrohende Gefahr dar. Ein Großbrand, verursacht durch Zündeleien unbeaufsichtigter Kinder, dagegen schon. Ein durch einen Radfahrer verschuldeter Verkehrsunfall, der einen Personenschaden mit daraus resultierender Erwerbsunfähigkeit, langjährigen Rehabilitationsmaßnahmen oder kostenintensiver Pflegebedürftigkeit nach sich zieht, kann Ansprüche in Millionenhöhe zur Folge haben. Im Gegensatz zum Risiko eigener Sachschäden, dessen Höhe zum Beispiel durch den Wert des Hausrates bestimmt ist, kann die Höhe eines etwaigen Schadenersatzanspruches nicht pauschal beziffert werden – die gesetzlich verankerte Haftpflicht ist daher ein in der Höhe nicht kalkulierbares Risiko, wofür unbedingt Vorsorge getroffen werden sollte.