INNORATA Rating Hausrat PiktogrammMarktstudie Hausratversicherung

Die Einrichtung einer Wohnung und alles was dazugehört, bilden den zu versichernden Vermögenswert einer Hausratversicherung. Tisch, Schrank und Sitzgruppe, technische Geräte, wie Musikanlage, Flat-TV, Computer und Geschirrspülmaschine sind bei der Wertbestimmung eines Haushalts zum Beispiel zu berücksichtigen, ebenso wie handgeknüpfte oder auch industriell gefertigte Teppiche, unechte und echte Schmucksachen und Sammlungen. Natürlich gehören auch Bekleidung, Wäsche, Sportausrüstung, Kochgeschirr, Kinderspielzeug, Dekorationsgegenstände, Garteninventar, Lebensmittelvorräte und Genussmittel dazu.

Alles das, was in einem Haushalt zur Gestaltung, zur Lebensführung, zur Freizeit und Hobby oder zu Schule und Beruf gehört, summiert sich zu erheblichen finanziellen Werten. 62% der deutschen Haushalte treffen für dieses Vermögen Risikovorsorge gegen unvorhergesehene Schäden über eine Hausratversicherung.

Von 140.000 Wohnungseinbrüchen und 250.000 anderen Diebstahlereignissen wie Fahrradklau oder Kfz-Aufbruch berichtete der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) für das Jahr 2011. Während die durchschnittliche Schadenhöhe mit 440 Euro für einfache Diebstahlschäden noch eher gering ist, ist diese mit über 3.000 Euro nach einem Einbruch schon deutlich höher. Nicht überraschend ist, dass die durchschnittliche Schadenhöhe eines Feuerschadens (Brand und andere Gefahren wie z.B. Explosion) in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung mit etwas unter 6.000 Euro am höchsten ist. Für Blitz- oder Überspannungsschäden, für die der GDV für das Jahr 2011 eine Anzahl von 430.000 nennt, werden im Durchschnitt etwa 800 bezahlt. Die Wohngebäudeversicherer klagen seit Jahren über eine zunehmende Anzahl von Leitungswasserrohrbrüchen, woraus sich auch ein erhöhtes Schadenpotential für den Hausrat ergibt, der sich in betroffenen Gebäuden befindet.